Die dritte Hand



Lage und Größe eines Gartens bestimmen maßgeblich den geeigneten Heckentyp. Grundsätzlich könnte man sich zwischen frei wachsenden Hecken aus Wildgehölzen oder Blütengehölzen und geschnittenen Hecken entscheiden. Eine Kombination von Blütensträuchern bietet sich als Abgrenzung, Sichtschutz und Singvögelmagnet an. Hier sollte mindestens drei Meter Platz in der Breite vorhanden sein. Tipp: Eine gemeinsame Hecke auf der Grundstücksgrenze mit dem Nachbarn ist eine Platz- und Geldsparende Lösung. (Vorausgesetzt es gibt keinen Stress ... denn dann kommt man gemeinsam nicht auf den 'grünen Zweig'.)

Gegenüber Zäunen und "größeren" Mauern bieten lebendige Hecken unbestritten den Vorteil, dass keine Baugenehmigung erforderlich ist. Allerdings müssen (hier und da - wie könnte es auch anders sein) die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstände für Pflanzen eingehalten werden. Bei der Auswahl der Heckenpflanzen ist es wichtig, die Standortansprüche und Pflanzzeiten zu kennen und danach das für die jeweiligen Klima- und Bodenverhältnisse passendes Grün zusammenzustellen. Wegen der relativ dichten Pflanzung und gegenseitigen Beschattung der Gehölze ist besonderes Augenmerk auf die Lichtansprüche der Pflanzen zu richten. Bei der Planung einer spielt der Habitus (äußere Wuchsform der Pflanze) oft eher eine untergeordnete Rolle.

Gartenbotschafter John Langley®