Toll, dass ich hier kurz von Incha vorgestellt werde.


Foto: Jürgen Müller (Bargteheide)
Foto: Jürgen Müller (Bargteheide)

Er gilt als Konifere (Entschuldigung Koryphäe) mit grünem Daumen: Als Meister der Floristik, engagierter Fachlehrer im Bereich der Gestaltung und langjähriger NDR-Gartenexperte versteht John es auf seine Art, die bunte Welt der vielfältigen Gartenthemen verständlich zu erklären.

Damit verbunden wird auch NATURVERSTÄNDNIS humorvoll, interessant und bereichernd - nicht nur allen interessierten Garten Enthusiasten - auf Augenhöhe näher gebracht. Keine Geringere als die ehemalige Kanzlergattin Loki Schmidt (wäre am 03.03.2019 - 100 Jahre geworden) hat John Langley möglicherweise als Lehrerin in den sechziger Jahren auf den grünen Pfad gebracht.

 

Der gebürtige Hamburger, der mittlerweile in Husum lebt, hat wirklich das Gärtnern von der Pike auf gelernt, ist mit seinem grünen Daumen mittlerweile international bekannt und verrät auf sehr vielen Veranstaltungen seine Tipps und philosophiert über den Garten als Lebensraum. Inzwischen ist John Langley offiziell, seid 2011 als Gartenbotschafter der Loki-Schmidt-Stiftung unterwegs. Als Gartenbotschafter ist John Langley® zum anerkannten Markenzeichen geworden. (Text: Incha von Roeen)


Petra Schweim (Alle Visualisierung auf dieser Homepage - soweit nicht anders benannt.)


Philosophie eines Gartenbotschafters


Foto: Petra Schweim
Foto: Petra Schweim

Wer gärtnert, grübelt nicht. Zu säen, zu pflanzen und mit den Händen in der Erde zu wühlen hat in der Tat „meditativen“ Charakter. Wenn wir kleine grüne Setzlinge quasi in neu angelegte Beete versenken, den frischen Duft von geschnittenem Gras und Kräutern schnuppern oder selbst gepflückte Erdbeeren naschen, lösen sich nachweisbar Hektik und Sorgen schnell auf. Das Neue (oder eher uns bisher Unbekannte) Gardening ersetzt den Klassiker Gartenarbeit total und ist nebenbei noch ein Erlebnis für alle Sinne. Wahrscheinlich ist sie deshalb eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Zwei Drittel aller Deutschen jäten, graben und harken, ein Drittel sogar häufig. Wer sich hier vor Ort umsieht, um nur allein Blumen und Pflanzen anzuschauen - spürt zusammen mit den Naturgeräuschen – bereits Entspannung pur. Sich beim Gärtnern in der Natur zu ungezwungen zu bewegen baut nachweisbar Stress und Ängste ab und sorgt unweigerlich für gute Laune, Zufriedenheit und Gelassenheit. Gärtnern erdet und wer auf dem Balkon. Terrasse oder im Garten die Möglichkeit hatte, hat davon in dieser Zeit reichlich gebrauch gemacht. Fazit: Nicht nur Gärten haben durch die Corona-Krise eine ganz neue Bedeutung bekommen. Nicht nur die Ausgangsbeschränkungen, Social Distancing und Selbstisolation haben mitverantwortlich dazu beigetragen, dass bereits ein „Ausflug“ ins Grüne, in den Garten oder auf den Balkon pure Entspannung ist. Bereits 20 bis 30 Minuten in der Natur senken unseren Stresslevel signifikant, wie Umweltwissenschaftler der University of Michigan in einer Studie heraus fanden. Klar, GÄRTNERN belebt & erdet.


Beruf oder Berufung?


Foto: Ulrike Schacht
Foto: Ulrike Schacht

Vom Beruf - und einige Menschen haben sogar eine Berufung erkannt - , bin ich zunächst Gärtner (Blumen- und Zierpflanzenbau) und zusätzlich in Hamburg zum Floristen ausgebildet wurden. Nach der floristischen Meister- und zusätzlicher Fachlehrerprüfung bekam ich die Möglichkeit fast 30 Jahre als Unterrichtender an der Fachschule für Gestaltung (Fachrichtung Floristik) und der Berufsschule für Gärtner und Floristen als unterrichtender Beamter tätig zu sein. Während dieser Zeit dürfte ich sogar einige Jahre auf der igs2013 in Wilhelmsburg aktiv mitwirken. Auf meinem Stundenplan als Pauker in der Agrarwirtschaft standen folgende unterrichtliche Schwerpunkte an: Naturverständnis, Kommunikation, FWV (Floristik, Ware & Verkauf) Praxis und Gestaltung. Als "Gelingungstechniker" oder Pädagoge hatte ich auch mein "Grünes-Herz" auch für Kids entdeckt. Möglicherweise ein stiller nachhaltiger Impuls "meiner" Lehrerin Loki Schmidt in den 60er Jahren. Zurück zum Förderschulprogramm. Naturverständnis & Kommunikation stand auf der Agenda, quasi sind wir jede Woche der Natur auf der Spur gewesen. Während meiner gesamten beruflichen Laufbahn verfolgte ich oft parallel zur aktiven Öffentlichkeitsarbeit in den unterschiedlichsten Medien - mit viel Engagement auch die Entwicklungstendenzen in der Floristik. Wer mich wirklich persönlich kennt - weiß natürlich - dass meine Interessen nicht nur dem beruflichen Wettbewerb, Fort- und Weiterbildung, Marktkonzentration, regionaler Produktentwicklung, floristischen Gestaltungstrends und deren Weiterentwicklung, Sortimentsvielfalt, Dienstleistungen und Kundenkommunikation galt, sondern ich bin von der Motivation beflügelt, dass auch Aufgaben, Herausforderungen, Projekte wachsen, blühen und verwurzeln.


Gartenbotschafter John Langley®


Foto: Andreas Bock
Foto: Andreas Bock

Der klassische Strohhut, der inzwischen hell gewordener Rauschebart sind seine äußerlichen (inzwischen auch geschütztes) Markenzeichen. Gartenbotschafter John Langley®, der aus Funk und Fernsehen und vielen anderen Medien bekannte Florist und Gärtner wirbt (wenn möglich) mit Witz, Charme und Kompetenz für ein entspanntes Gardening.

 

Pflanzenliebhaber/innen plaudern auch gern mit ihm über die Geheimnisse der Natur, dabei verrät er gern Tipps und Tricks nicht nur in der Pflege von Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen. Inzwischen ist er auf Gartenmessen, bei engagierten Landfrauen überwiegend im norddeutschen Raum und diverse Veranstaltungen der Loki-Schmidt-Stiftung und der Sparda-Bank Hamburg für mehr Naturverständnis on Tour. John wurde in Hamburg - Barmbek geboren. Bereits als 11-jähriger Schüler erkundete er mit seiner prominenten Biologielehrerin Hannelore „Loki“ Schmidt die Schönheiten und Geheimnisse der Natur. Inzwischen ist er seit 2011 auch als Stiftungsbotschafter der Loki-Schmidt-Stiftung aktiv.


„Marke, Gärtner & medialer Typ“


Der Gartenbotschafter John Langley® stand TASPO Rede und Antwort. Foto: Jürgen Müller
Der Gartenbotschafter John Langley® stand TASPO Rede und Antwort. Foto: Jürgen Müller

 

21.11.2019, erstellt von Heike Hoppe (TASPO)

 

Ein klassischer Strohhut und der hell gewordene Rauschebart sind die äußerlichen Markenzeichen des Gartenbotschafters John Langley®. Der aus Fernsehen und anderen Medien bekannte Florist und Gärtner wirbt mit Witz, Charme und Kompetenz für ein entspanntes Gardening. Mit TASPO sprach Langley über seine Rolle als Gartenbotschafter.

Herr Langley, Sie sind ja eine Marke! Wie kam es dazu, dass Sie sich Ihren Vor- und Nachnamen als Marke schützen ließen?

Eigentlich ist doch jeder von uns mehr oder weniger eine Marke. Während meiner langjährigen Tätigkeit als NDR Fernsehgärtner wurde ich bereits Botschafter der Loki Schmidt Stiftung (2011), danach Gartenbotschafter der igs 2013 in Hamburg und nicht zuletzt Weihnachtsbaumbotschafter für die Nordmanntanne. So entstand 2016 unweigerlich die Idee über das Deutsche Patent- und Markenamt die Wortmarke „Gartenbotschafter John Langley®“ eintragen zu lassen.

 

Was genau ist ein Gartenbotschafter? Was sind Ihre Botschaften?

 

Das klassische Aufgabengebiet eines „Gartenschau-Botschafters“ besteht in der vielseitigen Möglichkeit aktive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Vorträge zu halten, Eventveranstaltungen zu besuchen, an Presseterminen inhaltlich mitzuwirken, in unterschiedlichsten Medien (wie gerade hier) zu informieren, zu erzählen oder einfach „nur“ omnipotent präsent zu sein. Dieser „temporäre“ Auftrag motiviert mich persönlich sehr, weil er viel Spaß macht und mit dieser Begeisterung ausgestattet gelingt es auch in der jeweiligen Aufgabenvielfalt und Herausforderung transparent zu machen. Fakt ist: Eine Person, die sich nicht scheut in der Öffentlichkeit aktiv zu sein. Im Hinblick darauf, dass immerhin zwei Drittel aller Deutschen jäten, graben und harken, ein Drittel sogar häufiger gibt es für mich nur eine eindeutige Botschaft. „Wer der Natur auf die Spur kommen will, muss erst beobachten und dann handeln“ oder „Wer Natur wirklich will, muss „natürlich“ denken.“

Unsere Leser (TASPO) sind Floristen, Gärtner, Gartencenterbetreiber, Baumschulen, Weihnachtsbaumanbauer. Wie können sie von den John Langley-Botschaften profitieren?

 

Das gesamte grüne Netzwerk ist letztendlich ein verwobenes Mit- und aktives Ineinander. Und genau hier greift die Art und Weise meiner langjährigen fast rastlos wirkenden Tätigkeit als Gartenbotschafter. Im Rahmen vieler Aktivitäten im Kulturbereich, auf öffentlichen Veranstaltungen, in den einschlägigen Medien (insbesondere auf der Social Media Plattform) kann ich mich als „Marke, Gärtner und medialer Typ“ deutlich, vielfältig und kontinuierlich positionieren. Zunehmende Anfragen und Buchungen belegen, dass die „Grüne Branche“ (bevorzugt gartenbauliche Erzeuger, Orchideenspezialisten, Blumengroßmarkte, Weihnachtsbaumproduzenten, Gartencenter, Friedhofsgärtner, Gartenbaumessen; Pflanzencenter und, und …) in der Tat davon partizipiert. Und für alle Leser/innen gilt „Jede Stadt, Ort, Region, jeder Garten; Balkon oder Terrasse selbst der oft schmale Garten einer Fensterbank hat unbestritten seine eigene unverwechselbare „Seele“ im Umgang mit der – Kultur-Botanik“. Damit wird für mich vor allen „Wohlfühlen & Wertschätzung“ verbunden.

 

Womit sind Sie zurzeit beschäftigt?

 

Das Ehrenamt bestimmt gerade mein „Leben“. Das Engagement im „Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder e.V.“ und „Hand für Hand für Norddeutschland“ sowie „Mehr als nur eine warme Mahlzeit“ sind immer in der vorweihnachtlichen Zeit angesagte soziale Projekte. Es ist für mich natürlich Ehrensache mich hier zu Engagieren.

 

Was macht Ihnen besondere Freude?

 

Da bin ich – wenn ich darf – mal ganz emotional und möchte besonders die positiven Kontakte und Gespräche mit Berufskollegen auf Messen, Gartenschauen, Berufsveranstaltungen, Ausstellungen und dem Hamburger Blumengroßmarkt nennen. Bei vielen öffentlichen Aktionen übernimmt oft der eine oder andere regionale Betrieb vor Ort eine Partnerschaft und stellt Produkte oder sogar Manpower zur Verfügung. Beispielshaft sind hier Blumenhof Pein in Halstenbek, Gärtnerei Wilhelm Rulfs in Stelle und Stefan Buhk Blumengroßhandel e.K. in Hamburg zu nennen. Und mit großer Freude entdecke auch ich ein aktives Interesse am Gardening besonders junger Menschen. Das direkte Facebook Feedback durch Juniorbürger lässt darauf schließen, dass ein aktives Bewusstsein im natürlichen Umgang mit der Natur heranwächst. Meine Lehrerin Loki Schmidt (wäre in diesem Jahr 101 Jahre geworden) hätte sich auch sehr darüber gefreut.

 

Gibt es auch unangenehme Arbeiten? Wenn ja, welche sind das?

 

Wer die Lust, die Motivation und seine Ziele verliert wird unweigerlich „alles was getan wird“ als Überforderung empfinden. Und diese „Störungen“ oder „Unzufriedenheit“ sind möglicherweise als Leistungsblockade einzustufen. Wenn ich jemals dort ankommen sollte, dann gibt es hierzu sofort einen Impuls von mir. Deshalb meine Botschaft: „Wertschätzung ist nicht immer eine Frage des Geldes, vielmehr die Möglichkeit verantwortungsvoll handeln zu können.“

 

Gibt es schon Highlights für 2020, die wir ankündigen können?

 

Hätte ich gern eine Antwort drauf. Ja, ich werde weiterhin spontan sein und wichtige Aktivitäten hier auf www.gartenbotschafter.info vorstellen.

 


Petra Schweim (Alle Visualisierung auf dieser Homepage - soweit nicht anders benannt.)


Interwiev von Kai Lehn - Tageblatt am Sonntag, Stadtgespräch


Foto: Petra Schweim - Gartenbotschafter John Langley / Hannelore 'Loki' Schmidt als Briefmarke
Foto: Petra Schweim - Gartenbotschafter John Langley / Hannelore 'Loki' Schmidt als Briefmarke

Sie sind Gartenbotschafter, was bedeutet das?

 

Erstmal sagt es ja schon das Wort. Ich bin in der Lage Botschaften über den Garten zu vermitteln. Ich bin ein Gärtner, der sich auch in die mediale Öffentlichkeit begibt. Impuls zu dieser Bezeichnung war mein Engagement bei der Internationalen Gartenschau 2013 in Hamburg und meine frühere Lehrerin Loki Schmidt. Sie hat zwar nicht den Begriff benutzt, aber gesagt, was man im Garten erlebt und an Erfahrungen sammelt, sollte auch berichtet werden. Das habe ich zum Beruf gemacht.

 

Arbeit im eigenen Garten, Pflanzen auf dem Balkon, Schrebergärten oder Pflanzprojekte: Solche Ideen finden immer mehr Anhänger. Beobachten Sie das auch?

 

Das beobachten wir alle und ich möchte das nicht nur auf die Corona-Zeit beziehen, aber in den letzten Monaten haben immer mehr Menschen ihre Wertschätzung des Gartens verändert und ausgeweitet. Der Garten, das Bewegen an der frischen Luft, trägt zur Entschleunigung bei. Nicht nur das wir uns dort beschäftigen können, sondern wir können dort auch viel entdecken.

 

Was bringt das Entdecken im Garten mit sich?

 

Ablenkung, Beschäftigung, Entspannung, Erfolge, Verständnis für die Natur, Erkenntnisse über Natur- und Artenschutz: Das und noch mehr gehört alles dazu. Und all diese Aspekte können im eigenen Refugium erfahren werden. Dazu zählen auch das Nutzen von Ressourcen wie etwa Wasser beziehungsweise Regenwasser, den Einsatz von Maschinen zu minimieren oder körperlich fit zu bleiben. Es gibt da keine zwingende Chronologie, sondern entscheidend ist, sich zu erden. Und es ist nie zu spät, etwas zu lernen, um im Garten etwas zu erschaffen.

 

Stichwort „neues lernen“, haben Sie Tipps für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis für den eigenen Garten?

 

Der Anfänger muss lernen, sich Zeit zu nehmen und keinem puren Aktionismus verfallen. Niemand muss seinen Garten in zwei Tagen fertig haben, sondern es ist viel wichtiger alles genau zu beobachten. So gilt es etwa herauszufinden, wo die Sonne scheint beziehungsweise eher Schatten vorherrscht, wo ist Nässe, wo ist Wärme und welchen Boden habe ich eigentlich. Gerade der Boden ist der Schlüssel zum Gelingen des eigenen Gärtnerns. Wenn ich weiß, welche Bodenstruktur ich habe, welcher Säuregrad oder PH-Wert vorherrscht, dann kann ich richtig loslegen. Das Ziel ist, nur das zu kaufen, was auch wirklich funktioniert.

Der Fortgeschrittene hat sicherlich schon gelernt, nicht gegen die Uhr und die eigene Kraft zu Gärtnern. Sondern nur die Ressourcen einzusetzen, die einen entschleunigen und zufrieden machen. Ich glaube, wenn diese Menschen auf dem Weg sind, dass der Garten Erlebnis-, Kommunikations- und Erholungsraum ist, sogar die Erweiterung des Wohnzimmers im klassischen Sinne, dann haben die erfahrenen Gärtnerinnen und Gärtner alles richtig gemacht.

Und der Profi muss sich grundsätzlich die Frage stellen, ob er den Zeitgeist des Gärtnerns noch richtig beherrscht und ob Trends wirklich immer umgesetzt werden müssen. Ich denke dabei etwa an die Verschottung vieler Gärten, wo Oberflächen etwa mit Kieseln zugedeckt werden, damit der Garten pflegeleicht ist. Ich habe da einen anderen Ansatz: Ein Garten ist niemals pflegeleicht und das muss er auch nicht sein. Der Profi macht einen guten Job, wenn die Leute in ihrem eigenen Garten glücklich sind.

 

Wenn ich als Anfänger wissen möchte, wie es um den eigenen Boden steht, wie komme ich da weiter?

 

Erfahrungen machen. Der Schlüssel eines Gartens ist der Standort und der Boden, der Dietrich sind wir selber. Wir versuchen überall was zu machen, ohne genau zu wissen, was wir damit bewirken. Wer viel Geld sparen will, um dem Garten ein Gesicht zu geben, der benötigt ein paar Grundkenntnisse. Daran kommt man durch Bücher, unzählige Internetseiten oder im Fachhandel. Aber im Grunde genommen ist es die eigene Erfahrung oder die Kommunikation mit dem Nachbarn oder Freunden, die einen voranbringt.

 

Sie haben es schon angedeutet, wie hält der Garten denn fit?

 

Natürlich hängt das immer an der eigenen Mobilität. Aber, ob ich gieße, mähe, grabe, schneide oder pflücke alles hat mit Bewegung zu tun und hält fit. Aber jede Aktivität hat auch immer was mit Ver- und Entspannung zu tun. Genau da gilt es die Schnittstelle zu finden, damit der eigene Garten nicht zur Belastung wird. Es gibt viele Dinge die hierbei eine Rolle spielen. Dazu zählen vernünftige Arbeitsgeräte, beispielsweise mit längerem Stil damit ich mich nicht bücken muss oder auch der Bau von Hochbeeten. Ich züchte mit einer einfachen Variante dieser beliebten Form des Gärtnerns seit Jahren rückenschonend Gemüse.

 

Kai Lehn

Redakteur (A. Beig Druckerei und Verlag GmbH & Co. KG)