Ein Hoch auf das Hochbeet


Warum schätze ich diese Art der Beet-Gestaltung so? Man kann dort, wo sonst Gärtnern gar nicht (oder stark eingeschränkt) möglich wäre - etwa in Gartenhöfen oder auf Dachterrassen - beispielsweise einen Gemüse- oder Kräutergarten haben. Auch in sogenannten Hanglage lässt sich viel bequemer ein "Hochbeet-Terrassengarten" anlegen und ernten. Hochbeete sind besonders für sehr nasse Gärten zu empfehlen, bei denen Gemüseanbau sonst kaum möglich wäre.



Fotos (C): Petra Schweim


So gefallen mir Hochbeete im Ernte-Garten



Fotos (C): Petra Schweim


Gärtnern leicht gemacht


Das engagierte Hochbeet-Gärtnern ist eine Art der "Intensivkultur", weil dort beispielsweise viel mehr Nährstoffe - als auf einem normalen Beet - verfügbar sind. Somit ist (bei richtiger Zusammenstellung, Standort und Pflege) wächst alles viel ertragreicher und üppiger. Wer hier mit der Natur gut umgeht, kann und wird seine Ernte um circa zwei Wochen verfrühen und auf gleicher Fläche sogar fast verdoppeln.


So, oder es geht auch anders.


Meine Tipps für den Aufbau: Zuerst hebt man an der Stelle, wo das Hochbeet entstehen soll, einen Spatenstich tief die Erde aus, es entsteht eine etwa 20 cm tiefe Grube. Darunter lockert man den Boden nochmals einen Spatenstich tief. Diese beiden Arbeiten sollten vor dem Aufbau des Hochbeetes erledigt werden. Stehen die Wände des Hochbeetes, geht es weiter. Etwa 30 cm hoch werden grob zerkleinerter Baumschnitt (oder Wildkraut), die Zweige von Beerensträuchern und anderes holziges Material, das nur langsam verrottet, auf den Boden des Hochbeetes gelegt. Diese Schicht sorgt für eine gute Durchlüftung, Vorbedingung für eine erfolgreiche Rotte!

Auf die Holzschicht packt man eine dicke Schicht unreifen Kompost oder Mist, am besten Schafmist, sonst Pferdemist oder strohigen Kuhmist. diese nahrhafte Lage kommt Oberboden (Mutterboden) bis 20 cm unterhalb des Hochbeetrandes. Die oberste Schicht besteht aus gut verrottetem Kompost, vermischt mit der Erde (Oberboden), die man am Anfang abgetragen hat.

In Gärten, in denen es Wühlmäuse gibt, legt man zwischen die oberste Erdschicht und den Oberboden ein engmaschiges Drahtgeflecht (sogenannter Kükendraht). Man zieht den Draht auch an den Seiten hoch, damit die Nager nicht an den Wänden entlang zu den begehrten Pflanzenwurzeln vordringen können. Ist das Hochbeet fertig gebaut, kann es sofort bepflanzt werden. Baut man das Beet im Herbst, deckt man die Erde mit einer dicken Schicht Stroh ab, damit alle Materialien bis zum Frühjahr weiter verrotten können. Dabei wird sich der Inhalt des Hochbeetes etwas senken, das Niveau gleicht man im Frühjahr mit Kompost aus. Wer nur ein Hochbeet hat, muss sich bei der Bepflanzung nach der Besonnung richten: Tomaten und andere hohe Pflanzen kommen an die Nordseite, in die Mitte setzt man mittelgroße Pflanzen und an die Südseite niedrige. So nimmt keine Kultur der anderen Licht und Wärme weg.


Vorteile eines Hochbeetes.


Gärtnern ist ja eigentlich schön und erholsam, wenn nur das ewige Bücken nicht wäre. Gegen den dauernden "krummen Rücken" gibt es zum Glück das ideale und praktische Hochbeet. Darauf (nicht drauf stellen) besser davor kann man bequem im Stehen oder sogar im Sitzen "ackern". Eine Ideallösung für alle, die wegen ihres Rückens oder anderer Beschwerden sonst möglicherweise auf das gesunde Gärtnern verzichten müssten; zum Beispiel Rollstuhlfahrer/innen.


Der Klassiker, wenn man wirklich viel Zeit hat.


Wer ein Hochbeet anlegen möchte und  weder handwerklich geschickt ist, noch viel Geld investieren will und kann. Hier zeige ich günstige und einfache Lösung.



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……. wenn man nur wenig Zeit und handwerkliche Fähigkeiten hat, dann haben sich 'SEDO-HOCHBEETE' AUS NACHWACHSENDEN ROHSTOFFEN bewährt.

Fotos: Hilia Höpker