Es gibt nur ein „pflegeleichteres Refugium“ wenn im Garten alles zusammenpasst. Deshalb bin ich glücklich, dass immer mehre „Verantwortliche“ ihren eigenen Lebensraum zwischen "Bach & Buche" oder "Himmel & Erde" als Erlebnisraum verstehen. Die Lust auf Veränderungen durch dekorative Impulse wie Licht, Holz, Dekoration und (natürlich auch) Steine kennt kaum Grenzen. Schönheit liegt auch in diesem Zusammenhang natürlich immer im Auge des Betrachtenden. Auch wenn die klare, gegliederte Ordnung und "Sauberkeit" im Garten noch nicht ganz vorbei zu sein scheint, ist naturbelassen ist ein absoluter wachsender Trend. Egal, ob das große oder kleine Grün, der lebendige Garten bleibt zu allen Seiten unbestritten eine visuelle Visitenkarte. Die Lust auf pflegeleichtes blühendes Grün ist kaum noch aus den heutigen Gärten wegzudenken. Hier ist natürlich #NATURVERSTÄNDNIS gefragt. Diese entstehende Ästhetik der Natürlichkeit hat Einzug gehalten. Ungezwungenheit entwickelt sich ein gewachsenes Gesamteindruck im Laufe der Zeit zu einem unverwechselbaren Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanze. - Naturgarten 'Appelbarg' Petra Schweim


So sieht der Herbst auf dem 'Appelbarg' aus



Stauden einfach mal nicht abschneiden


Wann schneidet man beispielsweise Stauden zurück? Besser ist es für die Stauden, wenn man die alten Blätter und Stängel bis ins neue Jahr an der Pflanze lässt, bis kurz bevor die neuen Triebe austreiben. So haben die Pflanze und auch die Tiere noch Schutz vor dem Winter. Des weiteren bleibt die Struktur im Garten erhalten. Raureif oder Schnee können mit den Pflanzen zu sehr schönen Gartenbildern führen. 

Und Gräser? Sie werden ähnlich wie die Stauden behandelt. Auch hier ist darauf zu achten, dass man wintergrünes Gras nicht zurückschneidet. Nur im Frühling sollte man evtl. ausgewinterte Spitzen abschneiden.